Mittelstandsanleihe – Aufbau und Struktur

Der Emittent einer Mittelstandsanleihe entscheidet, wie viel Kapital er für notwendige Investitionen in sein Unternehmen benötigt. Anhand dieser Berechnung wird das Emissionsvolumen festgelegt. Um die Anleger von einem Kauf der Anleihe zu überzeugen, bieten Mittelständler eine höhere Verzinsung an als große Unternehmen.

Der Zinsaufschlag liegt bei mehreren Prozent über den Angeboten von Großkonzernen. Damit auch private Anleger die Anleihen erwerben können, legt der Emittent den Nominalbetrag der einzelnen Teilschuldverschreibungen in der Regel bei 1.000,00 Euro fest.

Die Laufzeit einer Mittelstandsanleihe liegt im Durchschnitt bei fünf Jahren. Während dieser Zeit erhalten die Anleger regelmäßige Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit das investierte Kapital wieder zurück, sofern der Emittent zahlungsfähig ist.

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