Die 10 Gebote für den Aktienkauf

Von   1. November 2017
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10 Gebote für den Atienkauf | Aktienhandel Blog

Viele Anleger gehen unkalkulierbare Risiken an internationalen Börsen ein, denn es fehlt an Fachwissen und einer richtigen Strategie, um Gewinne zu erzielen. Dieser Artikel erklärt die 10 Gebote für den richtigen und professionellen Aktienkauf.

Recherche tätigen und Informationen einholen!

Informiere dich über das Leistungsangebot des Unternehmens, bei dem du Aktien kaufen willst. Vergleiche die Statistiken über Kennzahlen und Charts aus der Vergangenheit mit der Gegenwart. Fragen dich immer, welcher Aktientyp du bist und welche Basiswerte in Frage kommen. Dieses geschieht am besten vor dem Kauf einer Aktie!

Prüfe die verschiedenen Depots der Unternehmen. Nimm dir die Zeit und lege im Anschluss ein Musterdepot an. Hier beobachtest du, wie sich deine Favoriten am Börsenindex entwickeln. Teste und experimentiere mit deinen gewonnen Erkenntnissen in deinem  Musterdepot. Fühlst du dich ausreichend informiert, steige in den aktiven Handel ein!

Nur handeln, wenn der Geldbeutel es hergibt!

Benutze nur überflüssige liquide Mittel, die auf deinem Sparbuch oder Tagesgeldkonto liegen. Spekuliere nur mit verfügbarem Geld. Ein Aktienhandel führt unter Umständen zu Verlustgeschäften. Kalkuliere einen potentiellen Verlust ein. Für viele Aktien ist ein Startkapital notwendig. Begonnen wird in der Regel mit einem Nennbetrag. Stelle sicher, dass du das Geld übrig hast und 1 – 3 Jahre nicht für andere Ausgaben benötigst.

Nutze niemals einen Kredit für ein Aktiengeschäft! Das Risiko und damit verbundene Verlustgeschäft ist zu groß. Erfolgreiche Anleger sind sich über Risikomanagement bewusst.

Der Anlagehorizont sollte langfristig orientiert sein!

Viele Menschen meiden den Aktienhandel. Wenngleich das Geschäft eines Wertpapieres weniger risikoreich im Vergleich zu spezifischen Basiswerten ist, kann es zu Totalverlusten führen.

Du bist mit der Aktie an das Unternehmen gebunden. Ein Wertpapier in Form einer Aktie ist langfristig orientiert. Setze dich nicht unter Druck. Verfolge die Charts und lerne ihn zu lesen. Langfristig im Sinne eines Aktiengeschäftes meint 5 bis 10 Jahre.

Aufträge immer limitieren!

Lege immer einen Mindestkurs für die Aktie fest! Alternativ bietet sich ein Höchstkurs an. Dieses schützt dich vor bösen Überraschungen. Sichere dir Aktien aus einem Portfolio eines größeren Unternehmens. In der Regel sind diese länger am Markt. Infolgedessen kommt es zu geringeren Schwankungen im Börsenverlauf.

Gebühren optimieren und Kosten reduzieren!

Für jede Transaktion entstehen Gebühren. Häufig im Zusammenhang mit Basiswerten, vermehrt bei einem Handel mit Wertpapieren. Eröffne ein Depotkonto bei einer Direktbank. Unnötige Kosten für ein zusätzliches Depot an der Börse entfallen damit.

Kleine Kurzziele setzen!

„Welches Ziel verfolgen Du bei einem Aktienhandel?“ Ähnlich wie ein Sparbuch, wirft der Aktienhandel über einen längeren Zeitraum bestimmte Renditen ab. Im Zusammenhang mit einem Sparbuch erhälst du bei Ihrem Kreditinstitut sogenannte Zinsen. Im Rahmen des Aktienhandels sind es Renditen.

Lege dir ein Renditeziel zurecht, dass mittelfristig erreichbar ist. Drei bis fünf Jahre sind ein gut gewählter Zeitraum. Ist das Ziel realisiert, verkaufst du die Aktie. Spekuliere bitte nicht weiter auf diese Aktie. Gier und das Verlangen nach mehr Geld in immer kürzerer Zeit, führt zu menschlichem Versagen.

Ein Depot aus verschiedenen Aktienpaketen zusammenstellen!

Streue das eingesetzte Kapital! Setze nicht dein gesamtes Kapital auf ein spezifisches Wertpapier. Stelle bestenfalls acht bis zehn verschiedene Aktien zusammen. Nutze die unterschiedliche Branchen und Länder.

Depotpflege ist enorm wichtig!

Regelmäßige Kontrolle und Überwachung der Charts ist wichtig. Lerne die Trends zu lesen, beschäftige dich mit Analysen und die für dich relevanten Nachrichten.

Trading-Buch anlegen und pflegen!

Nicht nur Anfänger brauchen eins, sondern Profis haben immer ein Trading-Buch zur Hand. Ein Trading-Buch dient zur Protokollierung deiner Gedanken zum Kauf bzw. Verkauf eines Wertpapiers. Folgende wichtige Informationen können als Tagebuch festgehalten werden:

  • Kaufdatum
  • WKN
  • Name
  • Branche
  • Anzahl
  • Kaufpreis
  • Investiertes Kapital
  • Intention des Investments
  • Wann wir der Kauf hinterfragt?

Gewinne und Verluste im Trading-Buch immer hinterfragen!

Oft macht man sich Gedanken über die finanzielle Verluste bei einem negativen Verlauf eines Aktienkures, aber nicht bei einem Gewinn. Das muss sich ändern – jeder Gewinn bzw. Verlust muss hinterfragt und analysiert werden, um sich stetig weiterzuentwickeln.

Euer Aktienhandel-verstehen.de Team

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