Der Kurswert von Aktien

Sowohl Nennwert als auch die Stückzahl geben das Ausmaß der Unternehmensbeteiligung an. Sie sagen jedoch nichts über den aktuellen Wert der Aktie aus.

Denn Aktien werden an der Börse gehandelt. Wer über seine Bank Aktien kaufen oder verkaufen will, tut dies zum jeweils aktuellen Börsenkurs und dieser liegt in der Regel weit über dem Nenn- bzw. Stückwert der Aktie.

Wie entsteht der Aktienkurs? – Wie entstehen Aktienkurse?

Die Höhe des Aktien­kurses wird durch das Marktprinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn eine Aktiengesellschaft große Gewinne einfährt und dies aller Voraussicht nach auch in Zukunft so bleibt, werden viele Anleger die Aktie des Unternehmens kau­fen. Damit verknappt sich das Angebot und der Preis bzw. Kurs der Aktie wird daher steigen. Befindet sich die Aktiengesellschaft dagegen auf einer wirtschaft­lichen Talfahrt, so wird es kaum Kaufinteressenten geben. Vielmehr werden zahl­reiche Aktionäre ihre Aktien verkaufen, wodurch der Aktienkurs sinkt.

Welche Informationen beeinflussen den Aktienkurs am Markt?

Neben unternehmensbezogenen Daten und Einschätzungen (z. B. Vermögensla­ge der AG, ihre zukünftigen Ertrags- und Gewinnaussichten, Qualität der Unter­nehmenspolitik, Zukunftsorientierung der Branche) kann auch das gesamtwirt­schaftliche und politische Umfeld die Aktienkurse beeinflussen.


So können Konjunkturverläufe, die aktuelle Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik, der Wech­selkurs, aber auch Wahlen und politische Instabilitäten das Börsenklima prägen. Und schließlich kann auch die vielbemühte Börsenpsychologie Wirkung entfal­ten. Seit Anfang 1999 werden die deutschen Aktienkurse in Euro notiert. Ihre je­weilige Höhe kann man u.a. dem Kursteil der Tageszeitungen entnehmen.

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