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Indexzertifikate - Zertifikate auf einen Index

Mit Indexzertifikaten investieren Anleger auf einen Abbild eines ganzen Marktes. Indexzertifikate beziehen sich auf einen Index, z.B. den DAX30, also einen statistischen Messwert, der die Entwicklung an Wertpapiermärkten darstellt.

Aktienindizes werden, wie andere Indextypen auch, in einer einzigen Zahl ausgedrückt. Veränderungen im Aktienindex werden durch Wertveränderungen der ihm zugrunde liegenden Aktien verursacht. Damit ändert sich auch der Wert des Indexzertifikates.

Aktienindizes sind ein Gradmesser für die Entwicklung an Aktienmärkten. Bekannte Aktienindizes als Basiswerte für Zertifikate sind zum Beispiel der DAX30 oder EURO STOXX 50.

Indexzertifikate auf Indizes - welche Unterschiede gib es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Indizes: Performance-Indizes vs. Preisindizes/Kursindizes

Performance-Indizes

Ein Performance-Index berücksichtigt nur die vom Markt ausgelösten Kursveränderungen. Die Dividenden und Bezugsrechte werden automatisch in die Aktien reinvestiert. Gleiches passiert auch für Performance-Indizes im Anleihemarkt. Im Anleihemarkt werden die Zinszahlungen ebenfalls reinvestiert.

Preisindizes/Kursindizes

Ein Preisindex spiegelt die reine Kursentwicklung und damit auch die bei der Dividendenzahlung vorgenommenen Kursabschläge der Aktien wider.

Viele Indizes, ob am Aktienmarkt oder Anleihemarkt, werden in beiden Ausprägungen berechnet. So gibt es zum Beispiel den DAX30 als Performance-Index und ebenso als Preisindex.

Einige Emittenten veröffentlichen eigene, ganz individuell zusammengestellte Indizes auf Aktien oder Anleihen und begeben hierauf Zertifikate. Für die Transparenz zur Berechnung, Kursstellung und Anpassung dieser Indizes ist der Emittent verantwortlich.

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