Netzwerkeffekt

Der Netzwerkeffekt beschreibt die Steigerung des Werts eines Gutes für einen Konsumenten, weil die Zahl der Nutzer dieses Gutes steigt. Der Besitz eines Telefons gewinnt zum Beispiel an Wert, wenn mehr Personen das Telefonnetzwerk nutzen.

Netzwerkeffekte verleihen einem Unternehmen, das Eigentümer des Netzwerks ist, einen massiven Wettbewerbsvorteil. Dieser Vorteil des etablierten Anbieters entsteht dadurch, dass ein neuer Marktakteur die Leute überzeugen muss, einem Netzwerk beizutreten, das mit weniger Teilnehmern beginnt und daher möglicherweise weniger wertvoll für sie ist als das Netzwerk, an dem sie schon beteiligt sind.

Daher werden Märkte für Produkte mit Netzwerkeffekten oft durch wenige Firmen oder gar durch einen Monopolanbieter beherrscht.

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