Kapitalbildung

Investition von erspartem Geldeinkommen und somit Erweiterung des gesamtwirtschaftlichen Produktionsfonds (Kapital) durch Neuinvestitionen. Das Verhältnis zwischen gesamtwirtschaftlichem Realkapital und Neuinvestitionen kennzeichnet den wirtschaftlichen Fortschritt.

Kapitalbildung setzt Konsumverzicht zugunsten der Produktionsgütererzeugung voraus. Quellen der Kapitalbildung sind:

  • das bereits verteilte Einkommen (Lohn, Gehalt, Zins- und Untemehmereinkommen) durch Gewährung langfristiger Kredite und das Eingehen von Beteiligungen,
  • das noch nicht verteilte Einkommen bzw. Selbstfinanzierung sowie
  • das Einkommen des Staates durch (überwiegend) Steuereinnahmen (Zwangssparen).

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