Beteiligung

Der Erwerb von Anteilscheinen einer Unternehmung gilt als Beteiligung. Als Beteiligungen, die in der Jahresbilanz der AG unter den Finanzanlagen an 1. Stelle auszuweisen sind, gelten im Zweifel Antei­le an einer Kapitalgesellschaft, wenn diese insgesamt 20% des Nennkapitals der Gesellschaft erreichen.

Sobald einer Un­ternehmung mehr als 25% oder mehr als die Hälfte der Aktien einer AG mit Sitz im Inland gehört bzw. in der mitteilungs­pflichtigen Höhe nicht mehr gehört, hat sie dies der AG unverzüglich schriftlich mit­zuteilen. Die AG hat solche Mitteilungen in den Gesellschaftsblättern bekanntzuma­chen. Dabei ist die meldende Unterneh­mung anzugeben.

Sobald einer AG mehr als 25% der Antele oder die Mehrheitsbe­teiligung an einer anderen Kapitalgesell­schaft mit Sitz im Inland gehört bzw. in der mitteilungspflichtigen Höhe nicht mehr gehört, hat die AG dies der Unterneh­mung, an der die Beteiligung besteht oder nicht mehr besteht, unverzüglich schrift­lich mitzuteilen. Eine Unternehmung, der eine Minderheitsbeteiligung (25% der An­teile) oder eine Mehrheitsbeteligung mit­geteilt worden ist, kann jederzeit verlan­gen, dass ihr das Bestehen der Beteiligung nachgewiesen wird. Über Beteiligungen sind in jedem Anhang der AG Angaben zu machen.

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