Distributionspolitik

Die Distributionspolitik zählt zu den absatzpolitischen Instrumenten eines Unternehmens. Sie beinhaltet alle Entscheidungen und Maßnahmen, die den Vertrieb eines Produktes vom Hersteller hin zum Endverbraucher betreffen. Dazu zählen:

  1. die so genannte akquisitorische Distributionspolitik, die den Kontakt zum Kunden gestaltet. Sie trifft Entscheidungen über den Aufbau der Absatzwege (erfolgt der Vertrieb direkt vom Hersteller oder werden Handelsunternehmen beauftragt?), über die Wahl der Absatzorgane (wird der Absatz durch unternehmenseigene Niederlassungen und Handelsreisende wahrgenommen oder werden außenstehende Handelsmakler, Kommissionäre oder Handelsvertreter eingeschaltet?) sowie über die Gestaltung bestimmter Vertriebsbindungen und Vertriebssysteme (werden die Produkte in Kommission vertrieben, über bestimmte Vertragshändler oder über Franchising?)
  2. die physische Distributionspolitik, die sich mit der konkreten Logistik des Vertriebes beschäftigt. Sie plant und gestaltet u. a. die Lagerhaltung, die Transportmittel, Transportwege und Transportverpackungen sowie den Lieferservice.

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