Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung, auch bekannt als Todesfallversicherung, bietet für einen vertraglich festgelegten Zeitraum Versicherungsschutz im Todesfall.

Die Risikolebensversicherung hat eine besondere Bedeutung zur Absicherung von Sparplänen und Kredittilgungen.

Bei Investmentprogrammen, die Sparprogramme sind, wird häufig die Erreichung des Sparziels durch Risikolebensversicherungen gesichert. Bei vorzeitigem Ableben des Anlegers füllt die Lebensversicherungsgesellschaft den am Sparziel noch fehlenden Betrag auf. Zugleich mit dem Sparprogramm wird mit gleicher Laufzeit ein Risikolebensversicherungsvertrag in Höhe der Zielsumme abgeschlossen.

Im Verlaufe der Ansparzeit verringert sich die Versicherungssumme gleichmäßig, so dass am Ende der Laufzeit des Sparprogramms die Versicherungssumme gleich Null ist. Verstirbt der Anleger vor Ablauf des Versicherungsvertrages, zahlt die Versicherungsgesellschaft die zu diesem Zeitpunkt gültige Versicherungssumme auf das Programmkonto ein. So erhält der Programminhaber die Möglichkeit, die Erreichung des Sparziels, auch bei vorzeitigem Ableben, sicherzustellen.

Bitte bewerten (1 - 5):

Der Artikel Risikolebensversicherung
befindet sich in der Kategorie:
Börsenlexikon