Zinsswap

Der Zinsswap ist eine zweiseitige Vereinbarung über den Austausch von Zinszahlungen.

Während die eine Partei einen von Vertragsbeginn an festgelegten gleichbleibenden Zinssatz (den „Swapsatz“) zahlt, erhält sie im Gegenzug von der anderen Partei einen variablen Geldmarktzins, in den meisten Fällen den halbjährlich zahlbaren Sechsmonats-Liborsatz.

Ausgetauscht werden dabei lediglich die Zinszahlungen und keine Kapitalbeträge. Die Berechnung der Zinszahlungen erfolgt auf der Basis eines fiktiven unterliegenden Kapitalbetrages.

Zinsswaps unterliegen wie festverzinsliche Wertpapiere durch Fluktuationen des Marktzinsniveaus ständigen wertmäßigen Veränderungen

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