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Anlagebetrug

Der Anlagebetrug kommt insbesondere bei Anlagemöglichkeiten am grauen Kapitalmarkt vor, die über Inserate oder durch die Vermittlung von Drittpersonen angeboten werden.

In den meisten Fällen kommt es schnell zu einem Vertragsabschluss. Typisch ist, dass, obwohl fast alle Geschädigten den Täter vor der Kapitalanlage noch nicht kennen, sie ihm häufig von vornherein Vertrauen schenken.

Betrüger werden von den Geschädigten häufig als sympathisch, gut informiert oder fachkompetent beschrieben. Tatsächlich verfügen die Täter aber kaum über qualifiziertes Wissen, während immerhin fast die Hälfte der Opfer eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hat. Viele Geschädigte versprechen sich von ihren Kapitalanlagen eine besonders hohe Rendite, andere geben an, kein Vertrauen gegenüber Banken zu besitzen.

In einigen Fällen schafft die „persönliche“ Betreuung durch den Täter beim Opfer Vertrauen, und sie fordert die Bereitschaft zum Vertragsabschluss. Die Täter versuchen dabei, sich auf die Persönlichkeitseigenschaften und Motive der zukünftigen Opfer einzustellen.

Zur Vorbeugung des Anlagebetrugs wird empfohlen, sich besser zu informieren und nicht allein dem Gesprächspartner zu vertrauen. Auch dürfen Anleger nicht ihr gesamtes Geld in eine Anlage investieren. Sie sollten vielmehr für sich einen Maximalbetrag festlegen, von dem sie sich nicht durch die Verkäufer abbringen lassen.

Anlagebetrug – Definition & Erklärung – Zusammenfassung

Im Zusammenhang mit dem Lexikoneintrag Anlagebetrug sind folgende Aspekte in Erinnerung zu behalten:

  • Ein Anlagebetrug kommt insbesondere bei Anlagemöglichkeiten am grauen Kapitalmarkt vor.
  • Die Betrüger werden von Geschädigten häufig als sympathisch, gut informiert oder fachkompetent beschrieben.
  • Ein Anleger sollte nicht das gesamte Geld in eine Anlage investieren.

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