Swaps

Swaps ist die englische Bezeichnung für Tausch. Der große Erfolg von Swaps während der 80erJahre ist vornehmlich auf die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieser Finanzinnovation, auf die Profitabilität der Beteiligten und nicht zuletzt auf die Kreativität der Marktteilnehmer zurückzuführen.

Drei Grundarten lassen sich am Swap-Markt unterscheiden:

  • Zinsswaps
  • Währungsswaps
  • kombinierte Zins- und Währungsswaps.

In erster Linie werden Swaps als Refinanzierungs-Instrumente durch den Tausch (to swap = tauschen) der Zinszahlungen bzw. Währungen der Passivseite eingesetzt. Diese Swaps werden in der Fachterminologie als Liability swaps bezeichnet.

Immer wichtiger sind indes die sogenannten Asset swaps geworden, bei denen Zinserträge oder Währung der Aktivseite geswapt werden. Diese Asset swaps dienen z. B. zur Bildung von Wertpapieren mit geänderten oder neuartigen Ertragskomponenten.

Hierunter sind z. B. synthetische Floating rate notes zu verstehen. In jüngster Zeit hat sich auch ein zunehmender Markt in sogenannten Commodity swaps (Rohstoff-Swaps) entwickelt.

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