Terminkontraktmarkt

Der Terminkontraktmarkt ist für standardisierte Terminkontrakte (Futures). Es handelt sich dabei um einen organisierten Markt, an dem Futuresgeschäfte abgeschlossen werden.

Bei dieser Geschäftsart sind von vornherein alle Einzelheiten bezüglich des Produkts, der Qualität, der Menge, des möglichen Lieferortes etc. fest vereinbart. Der Handel findet entweder auf dem Parkett einer Terminbörse oder aber (in zunehmendem Maße) via Computer statt.

Der Handel an den Börsen ist formalisiert und unterliegt strikten Vorschriften. Während es für den mit forward market bezeichneten Terminmarkt, an dem die Partner die Einzelheiten ihres per Termin abzuschließenden Geschäfts frei aushandeln können, keinen zentralisierten Handelsplatz gibt, werden standardisierte Terminkontrakte meist an den organisierten Börsen gehandelt.

Allerdings hat sich seit geraumer Zeit an den Terminbörsen vorbei ein OTC-Futuresmarkt entwickelt, an dem vor allem die Banken auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnittene Futureskontrakte anbieten. Der Kauf und Verkauf von Futureskontrakten hat in der Regel (vor allem bei den Financial futures) nicht zum Ziel, dass die dem Kontrakt zugrundeliegenden Waren (Rohstoffe, Indizes, Finanztitel) tatsächlich den Besitzer wechseln.

Vielmehr ist es Ziel der Beteiligten, einerseits das Risiko von Preisschwankungen auszuschalten (Hedging) oder aber im Falle des Spekulanten durch die Veränderung der Preise einen Gewinn zu erzielen.

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