Window dressing

Der Begriff Window dressing kommt aus dem Englischen und beschreibt das Aufhübschen von Bilanzen und Portfolios zu einem bestimmten Stichtag. Es gibt zwei Arten von Window dressing, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor:

  1. In der US-Börsensprache die Bilanzpolitik eines Unternehmens, die darauf abzielt, zum Bilanzstichtag das Bild der Bilanz künstlich aufzupolieren.
  2. Auch bei Investmentfonds spricht man von Window dressing, wenn es im Hinblick auf die Berichterstattungspflicht zum Quartals- oder Jahresende zu gezielten Transaktionen kommt, die den Bestand des Wertpapier-Portefeuilles um die Gewinner der zurückliegenden Wochen verschönern bzw. Flops aus dem Bestand streichen sollen.

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